Umsetzung
Bei der Umsetzung entschied ich mich, dem Film eine Art klassischen „Märchenbuch“-Look zu geben, der durch
vielschichtige Materialien unterstützt wird; einer Vermischung aus Fototexturen und gezeichneten Bildern.
In Kombination mit detailreichen, ausmodellierten Szenen möchte ich dadurch einen klaren Bruch zum theroretisch-
und systemischen, auf Naturwissenschaft beruhenden, Ansatz zur Entropie schaffen. Denn der philosophische
Aspekt, verbunden mit einem leicht verständlichen, unterhaltenden Charakter stand für mich im Vordergrund
und diesen möchte ich auch durch eine atmosphärische Kulisse hervorheben.
Ich wollte keine schwere theroetische Kost vermitteln, der Film soll durch stimmungsvolle Bilder und seine Atmosphäre
auf den Zuschauer wirken.
Ich habe bei der Produktion aufgrund der Komplexität der Szenen und einiger Programmbeschränkungen Alternativen
entwickelt, „schwierige“ Themen in der 3D-Grafik und Animation auf einem Einzelrechner zu bewerkstelligen.
Diese betreffen z.B. Ausleuchtung, Dynamik- und Partikelberechnung, Characteranimation, Layering und das gesamte
Projektmanagement.
Zur Verwendung kam deshalb oft auch die Cinema 4D-interne Programmiersprache C.O.F.F.E.E. und Xpresso.