Die Kernfrage
Wie kann es sein, das ein zur Entropiemaximierung tendierendes System (unser Universum) oder auch das „vor“
vor unserem Universum, etwas so geordnetes, logisches, sinniges, also Entropieminderndes hervorbringt, sodass
der „BigBang“/die Geburt unsere Universums (Entropie = Null), Leben, z.B. der Mensch an sich, und neue entropiearme
Systeme überhaupt möglich sind/ existieren?
Wie entsteht Ordnung im Chaos?
Wer oder was hat in einem entropiereichen Universum entgegen der Entropiemaximierung gewirkt?
Wie oben schon erläutert setzt man voraus das beim „BigBang“/am Anfang, bei der „Geburt“ eines Systems der
Zustand Entropie = Null herrscht. Alles ist in einem Punkt vereint, ohne Zeit und Raum, und stellt damit den absolut
geordneten Zustand dar.
Als Umkehrschluss zu dieser Überlegung ergibt sich die Konsequenz das, wenn Systeme nicht den Drang zur Entropiemaximierung,
gäbe es auch keinen „BigBang“, würde der Punkt Entropie = Null dauerhaft sein.
Wenn in einem entropiereichen Universum nun „irgendetwas“ ein neues System mit der Entropie = Null, also der
absoluten Ordnung, erschafft, ist dies in der Konsequenz die Geburt eines neuen Systems. Dieses neu erschaffene
System strebt wiederum zur Entropiemaximierung/ Unordnung.
„Was“ kann Entropie mindern?
Stellen wir also aufgrund der bisherigen Theorie folgende Annahme auf:
Während das übergeordnete System (Universum) seine Entropie
erhöht, können drei Instanzen, obwohl „Teil“ dieses Systems, der
Entropiesteigerung entgegenwirken.
Möglichkeiten ein System mit Entropie = Null herzustellen:
a) eine Lebensform/Willen/ religiöser Ansatz
b) ein physikalisches System/ Naturgesetzmäßigkeiten
c) der Zufall/ gottloser Ansatz